Daitoshi - DE

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Wir haben die Kraft des Dampfes endlich perfektioniert und können sie nun zu unserem Vorteil nutzen! Wir leben in einer beispiellosen Ära des Fortschritts, und neue dampfbetriebene Erfindungen werden schneller denn je entwickelt. Die Städte wachsen, der Handel floriert, und wir entwickeln die ehrgeizigste Maschine, die es je gab: eine riesige Apparatur, die der Stadt noch mehr Fortschritt bringen wird.

Ja, einige Bäume werden abgeholzt, und der Fluss fließt nicht mehr so reichlich wie früher, aber es gibt immer noch Bäume und Wasser im Überfluss, und wir können den zusätzlichen Platz nutzen, um unsere Stadt zu erweitern - und es ist nicht so, dass die alten Kreaturen in den Wäldern etwas dagegen tun können.

Wenn du in Daitoshi am Zug bist, produzierst du entweder oder bewegst deinen Magnaten in einen neuen Bezirk, in dem du deine Arbeiter zur Arbeit schicken kannst, du befiehlst die Ausbeutung von Wald- oder Flussfeldern, um deinen endlosen Bedarf an Dampf zu decken, und du führst eine Aktion aus, um zu expandieren und der Stadt deine Größe zu zeigen.

Diese Aktionen helfen nicht nur dir bei deiner Suche nach Anerkennung, sondern auch allen Bewohnern der großen Stadt. Du erweiterst die Stadt und elektrifizierst ihre Bezirke, entdeckst und entwickelst neue dampfbetriebene Erfindungen und treibst Handel mit fernen Städten. Vielleicht hilfst du der Stadt sogar beim Bau ihres gigantischen Projekts: der Megamaschine.

Einige Wälder könnten abgeholzt und einige Flüsse ausgetrocknet werden, aber in deiner Großzügigkeit wirst du den vertriebenen Arbeitern aus diesen Gebieten helfen, indem du ihnen neue Jobs in deinen Diensten gibst.

Alte Legenden besagen, dass die Wälder und Flüsse von Yōkai bewacht werden, aber der Fortschritt kann wegen einiger alter Märchen nicht aufgehalten werden. Nur für den Fall der Fälle könnte es jedoch klug sein, sich an einigen Aufforstungsprojekten zu beteiligen und deine Beteiligung am Missbrauch der natürlichen Ressourcen zu verbergen...

Daitoshi, ein Spiel für 1 bis 4 Spieler im Alter von 14 bis 100 Jahren.

Kundenbewertungen

Basierend auf 1 Bewertungen

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rejeanne

vor 12 Tagen
Hans dampft durch die Stadt
Willkommen in der Stadt des Dampfs. Die Spieler sind stolze Besitzer eine Fabrik, mit welcher sie verschiedene Rohstoffe oder Anderes produzieren, damit sie mit ihrem Magnaten (Spielfigur) in der Stadt verschiedene Aktionen durchführen können. Dabei wird dieser im Kreis auf dem innersten Rondell bewegt und kann je nach Zielfeld entweder die Stadt erweitern, einen Bezirk elektrifizieren, mit anderen Städten Handel treiben oder seiner Fabrik neue Errungenschaften hinzufügen. Das geht allerdings nicht, ohne dass die Umwelt zerstört wird. Bei jeder Aktion muss ein Gebiet "ausgebeutet" werden, indem man ein entsprechendes Plättchen in seine Fabrik legt und gleichzeitig einen Arbeiter dieser Farbe erhält. Solange man nur ein Plättchen von jedem Gebiet hat, soweit kein Problem. Sobald man aber mehr als eines hat, werden die Produktionsmöglichkeiten in der Fabrik eingeschränkt oder verteuert. Es gibt zwar Möglichkeiten, diese Plättchen wieder loszuwerden, diese sind aber recht begrenzt. So steht man oft vor dem Dilemma, eine Aktion eigentlich durchführen zu wollen, dafür aber ein Plättchen nehmen zu müssen, von welchem man bereits eines hat. Gleichzeitig muss bedacht werden, ob man nun eine Aktion durchführen möchte, mit welcher man Wasser oder Kohle erhält. Denn nur wenn dies in einem ausgeglichenen Verhältnis geschieht, wird Dampf produziert - die Energiequelle, ohne welche die Fabrik stillsteht und auch sonst alle Felder-Boni, auf welche man Arbeiter einsetzen kann, unzugänglich sind.

Soweit so gut. Neben dem Magnaten im Rondell befehligt der Spieler noch vier Pilger, welche auf den Pfaden der vier ausgebeuteten Gebiete unterwegs sind. Je weiter diese fortschreiten, desto mehr Punkte erhält der Spieler am Spielende für bestimmte Voraussetzungen. Es lohnt sich also, sein Auge auch darauf zu werfen, welchen Pilger man auf die Reise schicken möchte. So schön diese Idee ist, so aufgesetzt wirkt sie, denn sie hat mit dem Spiel sonst überhaupt keinen Berührungspunkt.

Das Spiel ist sehr modular aufgebaut. Die einzelnen Bezirke mit ihren Aktionen können in jedem Spiel anders ausgelegt werden, auch die Handelsbelohnungen und die zu erwerbenden Errungenschaften ändern immer wieder. Leider liegt genau hier auch ein Problem. Nur durch den Erwerb von Errungenschaften kann die eigene Fabrik Rohstoffe produzieren. So kann es sein, dass ein Spieler genau jenen Rohstoff, den er benötigt, um überhaupt Errungenschaften zu erwerben, im ganzen Spiel nicht produzieren kann. Hier würde ich mir ein ausgewogeneres Spielerlebnis wünschen.

Das Ungleichgewicht zwischen dem Zwang, Gebietsplättchen aufnehmen zu müssen und der Möglichkeiten, diese wieder loszuwerden, wie der doch recht grosse Glücksfaktor bei der Auslage der Errungenschaften führen zum Punkteabzug bei einem Spiel, welches einige schöne Ideen (die Wasser-Kohle Dynamik bei der Dampfproduktion) mit sich bringt.
lädt ...