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Emanuel Schiendorfer mag deine Bewertung!
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vor 1 Tagen
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Kundenbewertungen
Basierend auf 21 Bewertungen
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rejeanne
vor 5 Tagen
Bewertung für Produkt:
Das Phönix-Projekt
Harziger Einstieg bis das Spiel läuft
Phoenix New Horizon ist ein Spiel, das es einem am Anfang nicht einfach macht. Man sollte Reaktoren bauen, um dann Gebäude errichten zu können. Gleichzeitig sollte man Siedler aussenden, um die zerstörte Erde neu zu erobern. Dies in vier Runden mit drei Mechanikern (Arbeitern), sprich 12 Zügen und praktisch ohne Benzin - die einzige Ressource im ganzen Spiel. Jede Aktion muss also genau überlegt sein, um möglichst viel herauszuholen. Erschwerend kommt dazu, dass sich die Mechaniker nur auf Aktionsfelder des Job.Tableaus bewegen können, welche auf vier Ebenen mit Kabeln untereinander verbunden sind. Wenn ich nach rechts gehe, steht mir die ganze linke Seite der Jobauswahl nicht mehr zur Verfügung und wenn mir dann noch ein Mitspieler meine geplante Aktion vor der Nase wegschnappt... Sehr viele Hürden also - in den ersten Partien.
Wenn man dann einmal verstanden hat, wie man die vielen fast omnipräsenten Boni sinnvoll nutzen kann, hat man plötzlich genügend Ressourcen und auf einmal sind Kettenzüge möglich. Der anfängliche Frust weicht einer gewissen Genugtuung. Ob dies aber für einen hohen Wiederspielreiz reicht? Ich denke nicht. Und dies, obwohl das Job-Tableau modular aufgebaut ist (die einzelnen Aktionsfelder werden zu Beginn zufällig verteilt), die Startvoraussetzungen leicht variabel sind und auch gewisse Boni auf dem Spielplan ändern. Die Abläufe sind im Grossen und Ganzen aber doch immer die Gleichen und die Strategien zum Sieg praktisch identisch. Auch das Thema will nicht so richtig zur Geltung kommen. Einerseits stimmt Vieles (ein Bau eines Reaktors gibt Energie, Gebäude führen dazu, dass man Siedler aussenden kann), aber andererseits wirkt der Mechanismus mit sich von einem Feld zum anderen hangelnden Mechanikern aufgesetzt.
Das Spielmaterial ist von guter Qualität und die Symbolik eingänglich. Leider sind zwei der Spielerfarben bei schlechtem Licht kaum voneinander zu unterscheiden und eine andere ist so dunkel, dass sie auf dem Spielbrett fast verschwindet. Ausserdem wäre es schön gewesen, wenn die Gebäude nicht einfach nur runde Holzscheiben wären.
Wenn man dann einmal verstanden hat, wie man die vielen fast omnipräsenten Boni sinnvoll nutzen kann, hat man plötzlich genügend Ressourcen und auf einmal sind Kettenzüge möglich. Der anfängliche Frust weicht einer gewissen Genugtuung. Ob dies aber für einen hohen Wiederspielreiz reicht? Ich denke nicht. Und dies, obwohl das Job-Tableau modular aufgebaut ist (die einzelnen Aktionsfelder werden zu Beginn zufällig verteilt), die Startvoraussetzungen leicht variabel sind und auch gewisse Boni auf dem Spielplan ändern. Die Abläufe sind im Grossen und Ganzen aber doch immer die Gleichen und die Strategien zum Sieg praktisch identisch. Auch das Thema will nicht so richtig zur Geltung kommen. Einerseits stimmt Vieles (ein Bau eines Reaktors gibt Energie, Gebäude führen dazu, dass man Siedler aussenden kann), aber andererseits wirkt der Mechanismus mit sich von einem Feld zum anderen hangelnden Mechanikern aufgesetzt.
Das Spielmaterial ist von guter Qualität und die Symbolik eingänglich. Leider sind zwei der Spielerfarben bei schlechtem Licht kaum voneinander zu unterscheiden und eine andere ist so dunkel, dass sie auf dem Spielbrett fast verschwindet. Ausserdem wäre es schön gewesen, wenn die Gebäude nicht einfach nur runde Holzscheiben wären.
rejeanne
vor 11 Tagen
Bewertung für Produkt:
Voidfall - DE
Komplexität auf die Spitze getrieben - positiv!
Gefallene Häuser, Sektoren, Flotten, Flottenverbände, Flotten der Leere, Beuteplättchen, Hinterlassenschaftsplättchen, Technologien, Stützpunkte, Gilden, Fokus, ... wenn man das Spiel das erste Mal auspackt, wird man fast von der Vielfältigkeit des Materials und der Nomenklatur erschlagen. Drei Anleitungen plus eine vierseitige Symbolerklärung werden mitgeliefert und diese sind auch nötig.
Der Einstieg in die komplexe Welt von Voidfall wird einem durch ein gut strukturiertes Tutorial erleichtert. Für die erste Partie werden die wichtigsten Mechanismen nach und nach erklärt und dann im Spiel in der Praxis angewandt. Das ist auch nötig, denn nicht nur das Material ist üppig, auch die Möglichkeit von Aktionen und Strategien scheinen unendlich.
Wenn man die erste Hürde geschafft hat, erwartet einem ein Spiel, welches ohne Glücksmomente auskommt und dem Grübler reichlich Nahrung gibt. Dabei ist es vom ersten Moment an spannend, so viel ist möglich, so viel muss bedacht werden.
Und hier liegt wohl auch ein Nachteil des Spiels. Ich habe bis jetzt nur Solo gespielt (ein kompetitiver und kooperativer Modus ist ebenfalls enthalten), kann mir aber vorstellen, dass es bei mehreren Spielern, besonders im kompetitiven Modus zu einer längeren Downtime kommt - wobei man die Zeit auch nutzen kann, um sich seinen nächsten Zug zu überlegen.
Kurz: ein Must-Have für Spieler, welche beim Grübeln Spass haben wollen und die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind.
Der Einstieg in die komplexe Welt von Voidfall wird einem durch ein gut strukturiertes Tutorial erleichtert. Für die erste Partie werden die wichtigsten Mechanismen nach und nach erklärt und dann im Spiel in der Praxis angewandt. Das ist auch nötig, denn nicht nur das Material ist üppig, auch die Möglichkeit von Aktionen und Strategien scheinen unendlich.
Wenn man die erste Hürde geschafft hat, erwartet einem ein Spiel, welches ohne Glücksmomente auskommt und dem Grübler reichlich Nahrung gibt. Dabei ist es vom ersten Moment an spannend, so viel ist möglich, so viel muss bedacht werden.
Und hier liegt wohl auch ein Nachteil des Spiels. Ich habe bis jetzt nur Solo gespielt (ein kompetitiver und kooperativer Modus ist ebenfalls enthalten), kann mir aber vorstellen, dass es bei mehreren Spielern, besonders im kompetitiven Modus zu einer längeren Downtime kommt - wobei man die Zeit auch nutzen kann, um sich seinen nächsten Zug zu überlegen.
Kurz: ein Must-Have für Spieler, welche beim Grübeln Spass haben wollen und die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind.
rejeanne
vor 22 Tagen
Bewertung für Produkt:
Septima – Verwandlungen und Omen Erweiterung
Für erfahrene Hexen
In dieser Erweiterung sind zwei Module für das bereits recht anspruchsvolle Spiel Septima enthalten, die neue Möglichkeiten und Strategien eröffnen. Neu können Tiergestalten angenommen werden, um den Jägern eins auszuwischen und weitere Vorteile (aber auch Einschränkungen) zu erlangen. Das zweite Modul "Omen" verändert Aktionen oder Belohnungen je nachdem, wie verdächtig sich die Spieler bis zum Rundenende verhalten haben. Die Module können einzeln oder zusammen mit dem Grundspiel kombiniert werden.
Die Erweiterungen sind reizvoll, allerdings kann Septima gut ohne gespielt werden. Wer allerdings noch mehr Variabilität und mehr Komplexität wünscht, der darf hier zugreifen.
Die Erweiterungen sind reizvoll, allerdings kann Septima gut ohne gespielt werden. Wer allerdings noch mehr Variabilität und mehr Komplexität wünscht, der darf hier zugreifen.
rejeanne
vor 28 Tagen
Bewertung für Produkt:
Septima
Anspruchsvolles Spiel im Reich der Hexen(meister)
Die Spieler kämpfen darum, die Nachfolge der Septima, dem Oberhaupt aller Hexen, anzutreten. Über vier Runden (Jahreszeiten), welche wiederum in fünf Mondphasen (Züge) unterteilt sind, gilt es, möglichst viel Weisheit durch das Sammeln von Zutaten, Brauen von Zaubertränken und Heilen von Krankheitsfällen zu sammeln. Dafür ziehen wir unser Oberhaupt über den Spielplan und spielen Aktionskarten aus. Wenn zwei oder mehr Spieler in der Runde die gleiche Aktion ausführen, dürfen alle eine verbesserte Aktion durchführen. Das kann lukrativ sein, führt aber auch dazu, dass die Hexenjäger auf uns aufmerksam werden und unsere Hexen jagen und diese nach einer erfolgreichen Verfolgung vor ein Tribunal stellen, welches am Ende jeder Jahreszeit durchgeführt wird. Damit knüpft das Spiel an die Geschichte (Europas) an, in welchem Hexenprozesse zeitweise gang und gäbe waren. Es gibt also sehr viel abzuwägen und zu planen. Um den Einstieg in die komplexen Mechaniken zu vereinfachen gibt es in Septima zwei Spielmodi, so kann in den ersten Partien ein Modul (Rituale) weggelassen werden, ohne den Spielspass zu schmälern. Auch ein Solomodus steht zur Verfügung, in welchem man gegen die Schwarze Witwe spielt, welche neben den Jägern auch noch ihre Spinnen auf das Oberhaupt des Spielers loslässt.
Wie in der ersten Bewertung bereits beschrieben bringt Septima stimmungsvolles und schönes Spielmaterial mit sich. Leider hat das Ganze einen Haken. Das Spielbrett ist in Sektoren eingeteilt, welche für die Jäger und das Solospiel entscheidend sind. Gekennzeichnet sind diese einzig durch die Farbe der Spielfelder. Durch die generell eher dunkle und dezente Farbgebung ist es teilweise nicht ganz einfach festzustellen, wo die Grenze zwischen den Sektoren liegt. Auch ist die Ikonographie teilweise nicht ganz intuitiv zu verstehen.
Trotz dieser Einschränkung macht Septima Spass und stellt durch unterschiedliche Zielkarten und Hexen mit unterschiedlichen Fähigkeiten immer wieder neue Anforderungen.
Wie in der ersten Bewertung bereits beschrieben bringt Septima stimmungsvolles und schönes Spielmaterial mit sich. Leider hat das Ganze einen Haken. Das Spielbrett ist in Sektoren eingeteilt, welche für die Jäger und das Solospiel entscheidend sind. Gekennzeichnet sind diese einzig durch die Farbe der Spielfelder. Durch die generell eher dunkle und dezente Farbgebung ist es teilweise nicht ganz einfach festzustellen, wo die Grenze zwischen den Sektoren liegt. Auch ist die Ikonographie teilweise nicht ganz intuitiv zu verstehen.
Trotz dieser Einschränkung macht Septima Spass und stellt durch unterschiedliche Zielkarten und Hexen mit unterschiedlichen Fähigkeiten immer wieder neue Anforderungen.
rejeanne
vor 1 Monaten
Bewertung für Produkt:
Spirit Island - DE
Kolonialismus einmal anders - ein Musthave-Strategiespiel
Spirit Island ist ein sehr spannendes Spiel, welches auch darüber hinaus zum Nachdenken anregt. Die Spieler verteidigen als Geister ihre Insel und deren Ureinwohner (Dahan) gegen Invasoren. Diese breiten sich aus, wüten in den Gegenden, in denen sie präsent sind und hinterlassen Ödnis. Einfacher lässt sich die Auswirkung der Kolonialisierung ganzer Kontinente nicht darstellen. Dabei verzichtet das Spiel - ausser in den Begleittexten der Spielanleitung - ganz auf einen moralischen Zeigefinger, sondern verlässt sich voll auf den Spielmechanismus. Und der hat es in sich. Im Grundspiel stehen 8 Geister mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten, Schwächen und Komplexitäten zur Verfügung. Je nachdem, welchen Geister die Spielgruppe wählt, verläuft jedes Spiel ganz anders und andere Strategien müssen gewählt werden, um die Invasoren einzudämmen. Dies verleitet zu langem Grübeln, darum empfehle ich, dass die Spieler gemeinsam ihre Züge planen, weil sonst die Downtime sehr hoch werden kann.
Durch die unterschiedlichen Geister (wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich durch die verschiedensten Erweiterungen noch weitere dazu kaufen) und mehrere zur Verfügung stehende Spielmodi (Nationen und Szenarien) ist das Spiel im Schwierigkeitsgrad sehr variabel.
Kurz: ein rundum gelungenes, komplexes Spiel mit hohem Wiederspielreiz und einer einfachen Anpassung in der Schwierigkeit. Für Grübler und solche, welche dazu werden möchten. :-)
Durch die unterschiedlichen Geister (wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich durch die verschiedensten Erweiterungen noch weitere dazu kaufen) und mehrere zur Verfügung stehende Spielmodi (Nationen und Szenarien) ist das Spiel im Schwierigkeitsgrad sehr variabel.
Kurz: ein rundum gelungenes, komplexes Spiel mit hohem Wiederspielreiz und einer einfachen Anpassung in der Schwierigkeit. Für Grübler und solche, welche dazu werden möchten. :-)
5 / 21 Bewertungen
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