Das Phönix-Projekt

3
·
Deutsch
1 bis 4 Spieler
·
ab 14 Jahren
·
60 bis 120'
·
Das Phönix-Projekt
Das Phönix-Projekt

Das Phönix-Projekt von Jason J. Barroso ist ein anspruchsvolles Strategiespiel für 1–4 Spieler, in dem ihr konkurrierende Fraktionen anführt, um auf einer verwüsteten Erde wieder Fuß zu fassen. 

Mit Worker-Placement, modularem Spielplan und dynamischem Ressourcenmanagement baut ihr Regeneratoren, errichtet strategisch bedeutende Gebäude und gewinnt Bevölkerung für eure Sache.

Jede Runde wird zur taktischen Herausforderung: Sammelt Nahrung, Energie und Biomasse, rekrutiert spezialisierte Teams und setzt sie gezielt in euren Operationszonen ein. Durch Missionskarten, technologische Entwicklungen und die geschickte Planung eures Tableaus erschafft ihr schrittweise eine effiziente Engine, die euch zum Sieg führen kann.

Das Phönix-Projekt kombiniert strategische Tiefe mit thematischer Dichte und ist ein Fest für Vielspieler, die es lieben, komplexe Systeme zu meistern und in jedem Spiel neue Wege zur Erneuerung der Menschheit zu finden.

Kundenbewertungen

Basierend auf 1 Bewertungen

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rejeanne

vor 1 Monaten
Harziger Einstieg bis das Spiel läuft
Phoenix New Horizon ist ein Spiel, das es einem am Anfang nicht einfach macht. Man sollte Reaktoren bauen, um dann Gebäude errichten zu können. Gleichzeitig sollte man Siedler aussenden, um die zerstörte Erde neu zu erobern. Dies in vier Runden mit drei Mechanikern (Arbeitern), sprich 12 Zügen und praktisch ohne Benzin - die einzige Ressource im ganzen Spiel. Jede Aktion muss also genau überlegt sein, um möglichst viel herauszuholen. Erschwerend kommt dazu, dass sich die Mechaniker nur auf Aktionsfelder des Job.Tableaus bewegen können, welche auf vier Ebenen mit Kabeln untereinander verbunden sind. Wenn ich nach rechts gehe, steht mir die ganze linke Seite der Jobauswahl nicht mehr zur Verfügung und wenn mir dann noch ein Mitspieler meine geplante Aktion vor der Nase wegschnappt... Sehr viele Hürden also - in den ersten Partien.

Wenn man dann einmal verstanden hat, wie man die vielen fast omnipräsenten Boni sinnvoll nutzen kann, hat man plötzlich genügend Ressourcen und auf einmal sind Kettenzüge möglich. Der anfängliche Frust weicht einer gewissen Genugtuung. Ob dies aber für einen hohen Wiederspielreiz reicht? Ich denke nicht. Und dies, obwohl das Job-Tableau modular aufgebaut ist (die einzelnen Aktionsfelder werden zu Beginn zufällig verteilt), die Startvoraussetzungen leicht variabel sind und auch gewisse Boni auf dem Spielplan ändern. Die Abläufe sind im Grossen und Ganzen aber doch immer die Gleichen und die Strategien zum Sieg praktisch identisch. Auch das Thema will nicht so richtig zur Geltung kommen. Einerseits stimmt Vieles (ein Bau eines Reaktors gibt Energie, Gebäude führen dazu, dass man Siedler aussenden kann), aber andererseits wirkt der Mechanismus mit sich von einem Feld zum anderen hangelnden Mechanikern aufgesetzt.

Das Spielmaterial ist von guter Qualität und die Symbolik eingänglich. Leider sind zwei der Spielerfarben bei schlechtem Licht kaum voneinander zu unterscheiden und eine andere ist so dunkel, dass sie auf dem Spielbrett fast verschwindet. Ausserdem wäre es schön gewesen, wenn die Gebäude nicht einfach nur runde Holzscheiben wären.
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