Reisende des Südtigris

4.5
·
Deutsch
1 bis 4 Spieler
·
ab 12 Jahren
·
60 bis 90'
·
Reisende des Südtigris
Reisende des Südtigris

Reisende des Südtigris spielt zur Hoch-Zeit des Abbasiden- Kalifats, etwa um das Jahr 820 n. Chr. Als tapfere Entdecker, Kartografen und Astronomen starten die Spieler von Bagdad aus, um das umgebende Land, die Wasserwege und den Himmel darüber zu kartografieren.

Die Spieler müssen ihre Karawane aus Arbeitern und Ausrüstung sorgfältig verwalten und dabei regelmäßig über ihre Entdeckungen berichten, damit diese im Haus der Weisheit aufgezeichnet werden. Wer wird den Kalifen beeindrucken und wer wird seinen Weg verlieren und der Wildnis unterliegen?

Das Spielziel von Reisende des Südtigris ist es, am Spielende die meisten Siegpunkte (SP) zu haben. SP erhalten die Spieler hauptsächlich durch das Kartografieren von Land, Wasser und Himmel. Aber auch durch ihre Karawanen, durch Inspiration und die 3 Gilden Wissenschaft, Handel und Entdeckung sind SP zu gewinnen.

Während sie ihre Entdeckungen machen, wollen die Spieler ihren Fortschritt möglichst schnell im Tagebuch festhalten und dort eintragen. Sobald ein Spieler das rechte Ende der Tagebuchleiste erreicht hat, wird das Spielende ausgelöst.

Inhalt:

20 Würfel, 60 Einflussmarker, 4 Spielermarker, 10 Tagebuchplättchen, 62 Aufwertungsplättchen, 12 Arbeiterfiguren, 48 Proviantmarker, 48 Silbermarker, 36 Stadtbewohnerkarten, 36 Landkarten, 36 Wasserkarten, 36 Himmelskarten, 16 Inspirationskarten, 6 Planungskarten, 3 doppelseitige Spielbrettteile, 4 doppelseitige Spielertableaus, 1 Regelheft

Kundenbewertungen

Basierend auf 2 Bewertungen

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rejeanne

vor 5 Stunden
Sternengucker
Wir starten in Bagdad und erkunden Land, Wasser und Himmel. Dazu erwerben wir Karten, die wir an unser Startspielbrett anlegen, Land rechts, Wasser links und Himmelskarten über bereits angelegte Land/Wasserkarten. Zum Ausbauen benötigen wir Geld oder Proviant und bestimmte Symbole. Die Augenzahl der eingesetzten Würfel oder Bewohner, welche wir den Stadt/Landkarten zuweisen können, liefern uns diese Symbole. Dazu verfügen wir zu Beginn über zwei Arbeiter, welche wir je nach Farbe auf verschiedene Karten in der Auslage legen können, um weitere Aktionen ausführen zu können. Wenn uns Würfel und Arbeiter ausgehen ist es Zeit auszuruhen und das Erkundete im Tagebuch festzuhalten, wodurch wir auf der Tagebuchleiste schrittweise vorrücken und dabei Boni und weitere Arbeiter und Würfel erhalten. Das Spielende wird ausgelöst, wenn der erste Spieler mit seinem Marker am Ende dieser Tagebuchleiste angelangt ist. Dabei werden neben den ausliegenden Karten auch der Einfluss in den drei Gilden gewertet, der während des Spiels immer wieder erlangt aber für gewisse Aktionen auch wieder ausgegeben werden muss.

Die einzelnen Mechanismen in diesem Spiel greifen gut ineinander, allerdings ist durch die starke Abhängigkeit der Kartenauslagen (fünf an der Zahl) ein gewisser Glücksfaktor allpräsent. Wenn keine passenden Sternenkarten oder Inspirationskarten ausliegen, wird es schwierig, das Spiel zu gewinnen. Dies betrifft insbesondere das Solospiel, welches ich als fast nicht gewinnbar erlebt habe.

Noch ein Wort zur Anleitung: vielleicht habe ich es überlesen, aber mir war bis zum Ende nicht klar, wann die Boni der Stadtbewohner unter Aussichtspunkten angewandt werden können. Auch gewisse Aktionen des Bots im Solospiel waren nicht ganz klar beschrieben.

Ich gebe dem Spiel gute vier Sterne, da ich denke, dass es im Mehrpersonenspiel ausgeglichener ist. Als Solospiel gäbe es nur drei Sterne, dazu ist das Kräfteverhältnis zwischen Spieler und Bot zu unausgeglichen.

Silvia F.

vor 1 Jahren
Unter dem Sternenhimmel
Am Schluss habe ich ein kunterbuntes Kartenpuzzle vor mir. Fast wie im Urlaub: mit Land, Meer und Sternenhimmel. Allerdings ist es ein weiter Weg bis zu diesem Kartenpuzzle. Denn das Erforschen von neuen Gegenden braucht gute Nerven und eine detaillierte Planung. Mir gefällt dieser bunte Mix der Möglichkeiten. Empfehlung!
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