Puzzles sind für Jung & Alt eine willkommene Freizeitbeschäftigung. Unterschiedlichste Motive und verschiedene Schwierigkeitsgrade prüfen unseren Durchhaltewillen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie ein Puzzlespiel für sich selbst oder ein Geschenk basteln.

Puzzles erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Nicht nur Kinder lassen sich begeistern, sondern auch Erwachsene. Darüber hinaus sind Puzzles tolle Geschenke, besonders wenn Sie selbst gemacht werden.

In diesem Artikel will ich Ihnen zeigen, wie Sie ein Puzzle basteln. Verleihen Sie Ihrem Geschenk eine ganz persönliche Note, indem Sie ein Foto, Feten-Schnappschuss oder auch eine Urlaubserinnerung als Puzzle verarbeiten.

Sie benötigen folgende Materialien:

  • Bild für das Puzzlemotiv
  • Dünner Karton bzw. Pappe
  • Klebstoff
  • Schere oder sonstiges Schneidegerät
  • Stoffbeutel oder Kartonbox

Wenn Sie alle Materialen beisammen haben, steht Ihrem Legespiel nichts mehr im Wege. Los geht es mit der Bastelei! In diesem Text habe ich viele Tipps zusammengetragen und erkläre den Vorgang Schritt für Schritt. Zur Verbildlichung bietet sich folgendes Video an:

Schritt 1 – Motiv auswählen und drucken

Bevor Sie zu Kleber und Schere greifen, müssen Sie sich ein (persönliches) Motiv aussuchen. Dies kann ein Schnappschuss, Hochzeitsfoto, Kinderfoto oder Bild von Ihrem Haustier sein. Sie sind völlig frei bei der Wahl – als Leser dieses Tutorials haben Sie diese Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen.

Falls Sie das Puzzle verschenken, überlegen Sie sich am Besten, welche Vorlieben die beschenkte Person besitzt. Hat sie ein ausgeprägtes Hobby? Ist der Bekannte Fan eines Fussballklubs? Oder hat die Person einen Lieblingsmusiker? Mit dieser Methode werden Sie relativ schnell ein geeignetes Sujet finden.

Geheimtipp: Sollte das selbst gebastelte Puzzle ein romantisches Geschenk für den Schatz werden, bietet sich ein Gedicht in Kombination mit einem gemeinsamen Foto an.

Nach der Auswahl drucken Sie das Bild am Computer aus. Es ist Ihnen überlassen, ob sie dafür Standardpapier, eine dickere Variante oder gar Fotopapier verwenden. Schlussendlich muss die Kombination aus Papier, Pappe und Kleber funktionieren. Hier geht Probieren über Studieren!

Selbstverständlich ist es auch möglich, eine Vorlage aus einem Werbeprospekt oder so zu verwenden. Im Video kommt eine Legoverpackung zum Einsatz.

Schritt 2 – Motiv auf Pappe kleben

Der nächste Schritt besteht darin, das Motiv auf die Unterlage zu kleben. Ein dünner Karton ist dafür ideal. Die Unterlage sollte einerseits eine gewisse Stabilität aufweisen, anderseits muss sie auch noch schneidbar sein.

Welchen Kleber sollte man verwenden? Das hängt ein wenig von der Pappe ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Ziel ist es, Wellen bzw. Luftblasen zu vermeiden.

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Bei dickem Papier respektive Pappe empfehle ich einen Puzzle Conserver, da dieser deutlich weniger Wellen verursacht als gewöhnlicher Leim. Alternativen sind doppelseitiges Klebeband oder Moosgummi. Weissleim ist meistens eher ungeeignet.

Schritt 3 – Schnittmuster aufzeichnen

Nun halten Sie ein Stück Pappe mit dem aufgeklebten Motiv in der Hand. Endlich können wir an einzelne Teile denken! Überlegen Sie sich, wie Sie das Puzzle unterteilen möchten. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Mit diesem Schritt bestimmen Sie den Schwierigkeitsgrad des Puzzles. Die Teilchen sind einfacher zu schneiden, wenn Sie mit geraden Linien arbeiten. Die klassische interlocking Form ist schwierig nachzuahmen und nicht zu empfehlen.

Legen Sie das Puzzle mit der Vorderseite auf den Tisch, sodass Sie das Motiv nicht sehen. Zeichnen Sie mit einem Bleistift die gewünschten Puzzleteilchen auf. Eine Möglichkeit wäre in der Mitte ein grosses Herz zu zeichnen und dieses anschliessend weiter zu unterteilen.

Wenn Sie Ihr Puzzle verschenken, sollten Sie den Schnitt besonders kreativ gestalten. Es ist dann umso spannender für die andere Person, das gebastelte Puzzle zusammenzusetzen.

Schritt 4 – Puzzleteile schneiden

Nachdem Sie alle Linien bzw. Formen aufgezeichnet haben, schneiden Sie den Markierungen entlang. Je nach Form eigenen sich unterschiedliche Werkzeuge. Haben Sie zum Beispiel nur mit geraden Linien gearbeitet, ist ein Japanmesser zu empfehlen. Bei runden Formen greifen Sie besser zu einer herkömmlichen Schere.

Glückwunsch! Sie haben ein persönliches Puzzle gebastelt. Der letzte Schritt ist optional, aber vor allem bei Geschenken sinnvoll.

Schritt 5 – Verpackung nicht vergessen

Zu einem Puzzle gehört eine geeignete Verstauungsmöglichkeit. Ich rate entweder zu einem Stoffbeutel oder einer Kartonbox. Dem Beutel bzw. der Box verleihen Sie zusätzlichen Charme, indem sie ihn liebevoll verzieren. Als Hilfestellung bietet es sich an, das Motiv auf die Kartonkiste zu kleben oder beizulegen.

So, das war es schon! Ich hoffe, dass Ihnen diese Anleitung geholfen hat, Ihr eigenes Puzzle herzustellen und möglicherweise zu verschenken. Ich wünsche Ihnen viel Spass mit dem Legespiel!