Man darf so viele machen wie möglich. In den allermeisten Fällen kommt es zu keiner bzw. einer Umwandlung. Aber es gab auch schon Meisterpartien, wo plötzlich drei gegen zwei Damen auf dem Brett standen :)
Darf man nur eine Bauernumwandlung pro Partie machen oder könnte man auch wenn möglich 3 oder mehr machen?
Zuerst immer, so gut es geht, sortieren. Dann nehmt alles was irgendwie doch eine andere Farbe hat...
Mein Bruder hat ein Puzzle mit einem Gepard oder Leopard gekauft und alles ist in der gleichen Farben und Strukturen wie sollen wir als totale Anfänger beginnen?
Ich halte mich eigentlich als guter Puzzler, aber die geschätzt 600 Stunden für 40320 sind absolut nicht zu schaffen.
Nein, man darf das nicht wählen. Die Dame kommt da hin, wo der Bauer umgewandelt hat. Und ja, das kommt öfters vor, dass die neue Figur dann gleich geschlagen werden kann. Dann man muss man vorher abwägen, ob es wirklich clever ist, jetzt den Bauern auf den Umwandlungsfeld zu ziehen :)
Wenn ich eine Bauernumwandlung mache, ihn vom Brett nehme und mir meine Dame oder eine andere Figur wieder hole, darf ich diese Figur dannn auf ihren Ursprungsstandort stellen?
Denn wenn ich sie auf das Feld des Bauern stellen muss und eine gegnerische Figur steht an der richtigen Stelle bereit, dann ist die Dame mit dem nächsten gegnerischen Zug schon wieder weg.
Hallo, ich möchte ebenso auf die beiden genannten Postings eingehen, Daniel und Stefan. Ihr beide habt tatsächlich ein an mich selbst erinnerndes Selbstbild, das ich momentan schnellstmöglich loswerden möchte, weil ich weiss, dass es eine psychische Krankheit ist.
Ein Vorredner schrieb, man bräuchte psychotherapeutische Hilfe, das stimmt tatsächlich. Es ist eine Sucht, besser werden zu wollen. Es ist auch insofern eine gutartige Sucht, dass man den Anreiz / Wunsch hat, besser als der andere zu sein. Dass man dieses Ziel des "besser seins" hat, ist im Grunde genommen evolutionär und sehr wichtig, um im Leben weiterzukommen, besser sein als andere, ... Darwins Theorie im Prinzip, beim Menschen. Wäre es so, dass man nicht besser sein wollte, wäre die Menschheit ja verloren. Insofern seid ihr ganz normal.
Jetzt kommt das ABER: Problem ist, dass man immer verlieren wird. Im schlimmsten Fall vor einer Weltmeisterschaft, du hast jahrelang vorbereitet und machst trotzdem einen Fehler und dein Gegner gegenüber macht eben keinen Fehler. Dann wärst du am Boden zerstört, denn es gibt keine Steigerung mehr und hast im entscheidenden Moment versagt - nur du und kein anderer hat versagt. Alle Jahre Vorarbeit umsonst - oder gar falsch gelernt, falsch geübt? Du hinterfragst dich immer mehr. Es ist ein Teufelskreis.
Man muss einen Weg finden, trotz Niederlagen Spass dran zu haben. Z. B. aus Selbstlosigkeit sich zu freuen, dass der Gegenüber mit dir ein tolles Spiel hatte und sich nun freut. Denk positiv: Du warst derjenige, der einem anderen Menschen Freude bereitet hat, und das ist doch auch toll? Vielleicht hatte der einen echt miesen Tag bis dahin und der ist nun für ihn vorbei?
Vielleicht hattest du trotz Niederlage bis dahin ein spannendes Spiel und kannst es im Nachhinein als Erfolg für dich verbuchen. Es geht beim Spielen schliesslich darum Spass zu haben. Falls dein Fehler am Ende war, hattest du einen Grossteil der Zeit Spass - das ist eine sehr effektive Spielzeit gewesen. Spiele Computer am Schreibtisch oder Smartphone und du hast weniger effektive, tolle Spielzeit gehabt.
Mir geht es ähnlich, schreibe ich zu Beginn. Momentan lerne ich Eröffnungsstrategien, weil mich es total fasziniert, wie kunstvoll das Spiel ist. Wie ein Füllhorn voller Möglichkeiten, Überraschungen, aber menschlicher Versagens-Züge ebenso, kann jederzeit etwas passieren und das ist bei kaum einem anderen Spiel der Fall.
Ich habe noch ein anderes Hobby (Musik Instrument), welches extrem zeitintensiv ist und welches mich in den psychischen Ruin getrieben hat. Dort geht es darum, motorisch und geistig zugleich gut zu sein. Leider bin ich motorisch dazu nicht in der Lage und drum habe ich viele Jahre geübt und geübt und wurde nicht mehr besser und habe sogar wieder Dinge falsch geübt und nun habe ich Jahre meines Lebens vergeudet und an mir gezweifelt. Musik ist finde ich daher noch schlimmer als Schach, da Schach "nur" ein geistiges Ding ist und die Motorik immerhin keine Rolle spielt. Musikinstrumente jedoch benötigen professionelle Theorie, Motorische Übung und Feinste Bewegungen, die Routine werden MÜSSEN. Sonst bist du im Takt raus und schämst dich.
Ich habe jedoch auch daraus positiv gelernt, dass ich immerhin ein geringes Niveau habe, was andere niemals haben werden und das ich mir selbst beigebracht habe, und trotzdem - der Sache willen - Freude macht.
Mein Wendepunkt kam, als ich mir sagte, dass ich meine Messlatte einfach niedrig setze: Dadurch erfülle ich fast 100% meinen Anspruch an mich selbst. Ich muss mich nicht tagelang vorbereiten um irgendwelche komplexen Takte spielen zu können. Ich will nur Musik machen, und auch einfachste Radiolieder sind schon sehr sehr schön, wenn man sie mitspielen kann.
Ich möchte kein Meister mehr sein in dem Hobby, sondern "Basics" gut können und das erfüllt mich auch mit Stolz und macht auch Spass. Und dann, wenn diese Basics z. B. beim abendlichen Spielen gut erfüllt werden, ist der Kopf frei und man denkt an nichts anderes als Musik . Man versinkt in einer eigenen Welt, man taucht ab (völlig drogenfrei - und das habe ich auch schon geringfügig versucht, half nichts), man schwebt und träumt und vergisst Zeit und Raum. Das nennt man "Flow" in der Musik.
Diesen Flow habe ich beim Schach auch - auch Buddhisten kennen Flow vom Meditieren. Es ist nichts anderes als die völlige Konzentration und späteres Erwachen. Eine geistige Fähigkeit des Menschen, die man schätzen sollte. Du stehst über allem und bist sorgenlos. Für den Moment ist es unbezahlbar Gold wert.
Wie gesagt, man darf nicht den Fehler machen und Selbstanspruch aus purem Egoismus entwickeln. Das ist der falsch Weg.
Ein Hobby ist, wenn man Spass durch das Tun hat, nicht das Hobby tut, um es zu beherrschen. Beherrschen können nur Menschen, die von Kind auf nichts anderes machen. Solche Menschen denken aber auch nicht mehr drüber nach, beim Handeln, sprich sie sind 100% Routiniers. Dann erst, wenn man nicht mehr übers Tun nachdenken muss, entwickelt man eine persönliche Freiform, und das zeichnet z. B. Weltmeister-Pianisten oder Gitarristen aus, dass sie nämlich beherrschen und eine eigene Nuance hinzufügen. Niemand anders kann soetwas, der seinen Kopf nicht für Kreatives frei hat. Zahlreiche Bühnenmusiker stehen ihr Leben auf der Bühne, üben trotzdem täglich, sonst verlernen sie es. Nichts fällt einem in die Wiege, nichts wird geschenkt.
Es ist schon richtig gemeint. Weiss schlägt mit seinem Turm den Bauer auf f7 und setzt gleichzeitig Schach(matt). Der andere Turm kann tatsächlich auf h8 Schach bieten, aber der schwarze König könne ihn dann schlagen.
Die Frage ist etwas gemein... Es wird nach der kurzen Rochade gefragt. Der "Ta1" hat nie einen Einfluss auf die kurze Rochade, sondern nur auf die lange Rochade...
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