Ich kann meinen Vorrednern auch nur zustimmen. Schach kann extrem frustrierend und vor allem ungerecht sein. Dazu kommt dass die spielerische Progression die man hat in Vergleich zu der Zeit die man in das Spiel reinsteckt einfach unverhältnismässig ist. Ich gurke schon seit Jahren bei 1800-1900 Elo rum. Im Vergleich dazu habe ich viel schneller Fortschritte beim Gitarre spielen oder beim Skateboard fahren, was ich beides schon sehr lang betreibe, gemacht. Wenn ich Eröffnungstheorie beherrschen würde und bessere Endspieltechnik hatte wäre ich auch schon bald Titelträger. Ich schau mir bspw. Partien von Vincent Keymer an, und Stelle häufig fest das ca. 80 Prozent seiner Züge auch die sind, die ich spielen würde. Es schaut so einfach und offensichtlich aus, aber die restlichen 20 Prozent etwas schlechtere Züge machen dann doch den unterschied von mehreren hundert Elo aus und das ist einfach nur sinnlos. Da hat man kein Bock und Motivation sich noch weiter zu verbessern. Jan Gustafsson meinte Mal, das der Weg zu einem Grossmeistertitel vom Zeitaufwand genauso gross ist, wie einen Doktortitel zu machen. Ich seh aber nicht ein jeden Tag mehrere Stunden Schach zu trainieren um letztlich markante Fortschritte zu machen. Ich stimme meinen Vorrednern zudem zu, das Schach ein Spiel der Fehlervermeidung ist, weil es einen, wenn man Fehler macht einfach so hart bestraft. Ich kann diesen wesentlichen Charakter des Schachs aber nicht in meinem Berufs und Privatleben gebrauchen. Fehler gehören nunmal zum Leben dazu. Ich habe jedoch stark die Befürchtung das die Fehleruntoleranz im Schach sich auch auf andere Lebensbereiche auswirkt oder zumindest abfärbt. Und das ist ganz und gar nicht gut! Aber ja für mich ist es auch eine Art Sucht, und ich kann für mich sagen in den Phasen wo ich zeitweise gar kein Schach spiele geht es mir besser als in den Phasen wo ich dem Spiel "verfallen" bin. Ich hoffe auch noch das ich einen besseren Umgang mit dem Spiel finde werde aber wahrscheinlich über kurz oder lang auch mit dem Spiel abschliessen. Hoffe ich zumindest. Aber was ist dann das Substitut? Welche Tätigkeit, welches Spiel ersetzt mir meine 10 Bullet oder Blitzpartien in meiner Arbeitspause ohne das ich in Selbsthass verfalle? Gruss Marcy
Die Miniaturen sind (leider) nicht dabei. Danke für den Hinweis! Wir haben das falsche Bild mittlerweile entfernt.
Scheint bereits erschienen zu sein. Das Problem ist nur, dass wir jeweils nicht alle beim Schwerkraft erschienen Spiele erhalten (so leider auch Warp's Edge). Falls grosses Interesse besteht, am besten selber mal beim Schwerkraft Verlag anklopfen.
Vallah very gut diese
tmm gruss an familie
Am Brett, habe ein Bild hochgeladen, auf dem es nun ersichtlich ist.
Hallo Lina, ja das darf man. Da man immer zwei Züge dafür braucht, kann die Gegenpartei versuchen, das zu verhindern. Ein Tipp: Wenn dein Gegner gerade die Mühle geschlossen hat, öffne eine eigene. Dann kann er seine Mühle nicht ohne Risiko wieder öffnen. Wenn eine Seite das Öffnen-Schliessen aber immer wiederholen kann, ist das Spiel meistens entschieden.
Hallo ich habe eine frage und zwar darf man mühle auf und mühle wieder zumachen?
Also die Bauern stehen eigentlich immer auf der 2. Reihe bzw. 7. Reihe. Zum Fall wenn man fälschlicherweise unten rechts ein schwarzes Feld hat: Theoretisch kann man schon so spielen. Erfahrene Schachspieler werden einfach die Nase rümpfen und etwas irritiert sein, weil sich das falsch anfühlt. Aber überleben werden es alle ^^ Man könnte es mit dem Linksverkehr in Grossbritannien vergleichen.
Eine hat man ja zu Beginn :) Aber Du hast natürlich Recht: Das passiert "nie" in einer Turnierpartie.
wie soll das mit 9 Damen gehen. Man hat doch nur 8 Bauern, kann also nur 8 mal in eine Dame umwandeln.
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