Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ach Quatsch! Bei «Game of Quotes» gilt «Die Feder ist mächtiger als das Schwert»! Nur weil es sich um ein Spiel mit Zitaten handelt, muss man aber kein Philosoph sein. Massiere mit deiner Fantasie die Lachmuskeln deiner Mitspieler.

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    Ein neues Spiel auszuprobieren, ist wie ein Geschenk auszupacken: Man weiss nie, was einem erwartet. Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, stellt spielezar.ch jede Woche ein Gesellschaftsspiel ausführlich vor. Diese Woche: «Game of Quotes»

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    Spielablauf

    Game of Quotes ist ein amüsantes Spiel mit Schmunzelpotenzial. Es wird über vier Spielrunden gespielt, welche immer etwas anders und trotzdem gleich ablaufen.

    Grundsätzlich erhält jeder Spieler sieben Karten mit Zitaten und der entsprechenden Quellenangabe. Diese Beziehung von Zitat und Quelle gilt es Runde für Runde mit viel Fantasie aufzulösen. Man sucht sich eine Karte aus. Die Restlichen reicht man im Uhrzeigersinn weiter. Nun sind witzige Kombination mit den neuen Karten gefragt:

    1. Runde

    Jeder Spieler sucht sich eines der sieben Zitate aus. Ein Beispiel: «Für 5 Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen». Aus den sechs neuen Karten spielst du dies nun Bond, James Bond zu.

    Game of Quotes: Beispielkarten

    Anschliessend präsentiert jeder Spieler seine Kombination. Es beginnt der Spieler mit dem Känguru. Am Schluss belohnt jeder Spieler seinen Favoriten mit einem Punkt. Falls der ganz grosse Knüller dabei war, darf man einmal pro Spiel einen Doppelpunkt vergeben. Sich selber belohnen, ist verboten.

    2. Runde

    Jeder Spieler behält in dieser Runde eine Karte mit einer interessanten Quelle. Z.B. «Donald Trump». Die restlichen Karten werden weitergegeben. Aus den sechs neuen Karten hängst du ihm ein Zitat an: «Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtsgut bin!»

    3. Runde

    In Runde drei erfindest du eine Quelle, welche auf ein Zitat passt, das man noch gar nicht kennt. Sicherlich ist Homer Simpson ein guter Kandidat. Eh voilà: «Wenn ich eine Story von der Titelseite fegen will, ändere ich einfach meine Frisur.»

    4. Runde

    Nun hat man bereits ein Zitat, das man mit einer beliebigen Person zusammenführt. Ein Beispiel: «Wir müssen den Kindern mehr Deutsch lernen». Durch deinen Geniestreich wird das Zitat Vladimir Petkovic, dem Schweizer Nationaltrainer zugeordnet.

    Spielende

    Nach vier Runden ist Games of Quotes zu Ende. Sieger wird, wer die meisten Punkte gesammelt hat.

    Beurteilung

    Game of Quotes aus dem Kosmos Verlag ist ein Schmunzelspiel, bei dem man nicht viel falsch machen kann. Da man auf unbekannte Zitate stösst, erfüllt das Spiel auch seinen «Bildungszweck». Leider ist das Bewertungssystem sehr einfach ausgefallen. Vielleicht erfindet ihr ja eigene Anerkennungen? Zum Beispiel: «The best of all rounds» kriegt das nächste Stück Kuchen!

    Das ist eines dieser Gesellschaftsspiele bei dem es nicht ums Gewinnen geht. Hauptsache man hat Spass. Dafür sollte man eine lockere Runde beisammen haben. Kopf und Arme schütteln, ein bisschen Bauchtanz, ein guter Kaffee und dann sprudeln die Ideen. Ein genüssliches Glas Wein tut dem Spiel ganz sicher keinen Abbruch.

    Spielcharakter

    Komplexität
    1
    Simpel, sehr simpel! Da man ein minimales Verständnis für Zitate und deren Quelle haben muss, ist es aber für Kinder nicht zu empfehlen.
    Glücksfaktor
    2.5
    Bei manchen Karten präsentiert sich der Lacher auf dem Serviertablett, aber es lässt sich aus jeder Vorlage etwas kreieren. Im Notfall hat man einmal die Chance die Karten zu wechseln.
    Strategie
    1
    Es ist kein strategisches Spiel. Bei der Wahl der Quelle ist es wichtig, dass jeder Mitspieler diese Person auch kennt. Am besten handelt es sich um ein «Enfant terrible».
    Kommunikation
    3
    Das Spiel lebt von einer lockeren Atmosphäre. Es soll geplaudert werden. Achte bei der Auflösung auf die Betonung: Giovanni Trappatonis Zitat muss natürlich mit italienischen Akzent, währenddem Donald Trump sich zuerst die Haare zurechtstreicht.
    Hektik
    3
    «Hektiker kennen nur die Stoppuhr» - Manfred Hinrich. Hektik ist in diesem Spiel ein Fremdwort.

    Fazit

    Für ein paar lockere Spielrunden und Sprüche in gemütlicher Atmosphäre genau das Richtige. Nicht das Spiel, welches man tagelang zockt. Aber jedes Jahr findet man zwei drei Gelegenheiten, wo es optimal passt, um einen lustigen Abend ausklingen zu lassen.